Weißenfelser Stadtwappen

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Wappen Grafschaft Weißenfels (934)
Zwischen 1180 und 1185 geht die Grafschaft Weißenfels durch kauf an den Markgrafen von Meißen, „Otto den Reichen“, über. Am Fuße des Burgberges (alte Burg) legte er einen Marktplatz an, er locke Siedler an und umgibt den neu entstehenden Ort mit Mauern und Türmen. Jetzt im Jahre 1185 tritt Weißenfels in die Reihe der Städte ein. „Markgraf Otto der Reiche“ zieht sich von der Regierung zurück. Sein Sohn „Dietrich“ bekommt das Osterland und sein Hauptsitz wird Weißenfels. Das Stadtwappen bleibt das von der Grafschaft Weißenfels. Der „Chronist Otto“ erwähnte in keiner Stelle seiner Chronik das Stadtwappen, wohl aber das der Grafschaft Weißenfels, die früher vor der Entstehung der Stadt existiert habe und vier rote Pfähle auf silbernen Schilde, senkrecht herabgehend zeigte. Dann 1198 verleiht Dietrich „seiner getreuen Stadt Weißenfels“ ein neues Stadtwappen.

Inhaltsverzeichnis

Das Wappen

heutiges Wappen
Im Jahre 1879 hielt der Verein für Natur und Altertumskunde einen Vortrag. Redner war „Dr. Hachtmann“. Im ersten Teil seiner Abhandlung beschreibt er ausführlich das Wappen der Stadt Weißenfels nach den drei Autoritäten: „Herrn Bauinspektor Sommer“ in Zeitz, dem „Chronisten Herrn Lehrer Sturm“ aus Uichteritz und den „Herrn Rektor Eydam“. Ursprünglich stelle das Stadtwappen zwei Spitzabgedeckte Türme hinter einer Mauer dar, mit einem Wappenschild zwischen sich, einen aufgerichteten Löwen. Die Mauern seien teils mit, teils ohne Zinnen versehen, und diese teils gerade, teils in perspektivischer Art und Weise angedeutet. Die Türme seien später mit einen Bogen verbunden, an dem mitunter ein Fallgitter angebracht sei, mitunter nicht. Der Bogen sei in noch späterer Zeit zu einer Mauer geworden.


Eine andere Sichtweise

Nach „Rektor Eydam“ sei zwischen den Türmen ein weißer Felsen (Weißenfels) und auf diesem steht der schwarze Löwe und Goldene Türme daneben. Dasselbe ruhe auf himmelblauem Grunde. Darüber seien dunkelgelb (golden) und himmelblau (hellblau) unsere Stadtfarben und nicht umgekehrt hellgelb und dunkelblau, wie oft unsere Fahnen bei festlichen Gelegenheiten. Mit dieser Ansicht stand er aber so gut wie alleine da.


Galerie Wappen von alten Postkarten und aus alten Büchern

Quelle

Vortrag von 1879 vom Verein für Natur und Altertumskunde

Persönliche Werkzeuge


Viele alte Buecher

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